18.09.2019

Verkehrsschau Graben-Neudorf

Verkehrsschau Graben-NeudorfBild: SPD - Graben-Neudorf

"(…) Mobilität erschließt Räume. Sie ermöglicht Zugang zu Schulen und Krankenhäusern, zum Arbeitsplatz (…) Sie vernetzt den Warenaustausch auf den Märkten. Aber Vorsicht, es gibt auch Kehrseiten: Schäden für Umwelt und Gesundheit, Unfälle und Flächenverbrauch. Die Politik muss das alles zukunftsgerichtet austarieren." schreibt die SPD-Landtagsfraktion auf ihrer Homepage.

Einen Teil der Mobilität, nämlich den öffentlichen Straßenverkehr in Graben-Neudorf, beleuchtete der Gemeinderat in seiner Sitzung am 9. September. Unterstützt durch den fachlichen Rat der Verkehrsbehörde des Landratsamtes Karlsruhe besprachen die Rätinnen und Räte Erkenntnisse aus der letzten Verkehrsschau und stellten durch Abstimmung die Weichen für oder gegen verkehrslenkende Maßnahmen.

In der Ortspolitik ist diesbezüglich wichtig, genau zu überlegen inwiefern die Verkehrsteilnehmer (ganz egal, ob Mensch mit Behinderung oder ohne, zu Fuß, auf dem Fahrrad oder motorisiert etc.) am Ende durch getroffene Entscheidungen tangiert sind. „Anlieger , Gewerbebetreibende, öffentliche Einrichtungen und deren Klientel müssen in die Gestaltung eingeplant sein“, beschreibt Jonas Pfirmann, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Graben-Neudorf, den günstigsten Fall eines Kompromisses.

Der SPD Graben-Neudorf ist wichtig, dass die Infrastruktur stark und zukunftssicher bleibt. Kritisch einzuschätzen ist hierbei, dass seit Freigabe der 6,2 Kilometer langen B36-Entlastungsstrecke im Jahr 2006, der ortsdurchfließende Kfz-Verkehr wieder zunimmt, was der Innenentwicklung entgegensteht. Standortentscheidend für Menschen heute ist die Nähe zu Versorgungs- und Infrastrukturangeboten und deren Erreichbarkeit, ohne im belastenden Stau zu stehen oder ewig einen Parkplatz zu suchen.